Geschrieben von Bernd Hasenbeck

Liebe Leser es wird Zeit mal ein offenes Wort an Euch zu richten.

Von Inkrafttreten der Hundeverordnung bis zur bundesweiten Regelung über das neue Gesetz zum Schutze der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden vom 12.04.01! Auf eine Hundeverordnung die in einem Sommerloch mit schneller Feder geschrieben wurde, die von Bundesland zu Bundesland verschieden ist, die durch Inkrafttreten des bundesweiten Gesetztes am 20.04.01 noch verschärft und bestätigt wird, kann keiner mehr von Rechtssicherheit reden, wenn mehrere Beißvorfälle von schon polizeilich bereits bekannten Hunden und Hundehaltern vorprogrammiert sind (es sind Einzelne von Millionen von Hunden) und zu einem Notstandsgesetz führen.

Das Steuer zahlende Bürger (Einwohner) von heute auf morgen über Massenhysterie und Medien diskriminiert, enteignet und gegen das Grundgesetz vor die Qual der Wahl gestellt werden. Hundebesitzer sollten auch nicht gegeneinander kämpfen sondern ein miteinander suchen auch wenn die eigenen Hunde nicht mit auf der Liste stehen.

Dieses kann sich nach dem neuen bundesweiten Gesetz schnellstens ändern. Wer mit Fingern auf andere zeigt sollte bedenken, dass die anderen Finger auf einen selbst gerichtet sind.

Wer Erfolg haben will darf keine Angst haben Fehler zu machen. Hier möchte ich die Frage stellen, machten unsere Politiker Fehler als sie eine von Jahrtausenden verfolgbare Geschichte versuchten auszulöschen, denn der Hund ist schon seit Jahrtausenden im Dienst des Menschen als Jagd- Begleit- Fährten- Behinderten- Blinden- Kriegs- Such- und Wachhund und noch in vielen anderen Tätigkeiten. Beißunfälle hat es in den Jahrtausenden gegeben, das heißt nicht - das wir diese billigen -, denn jeder Beißunfall ist einer zuviel, jedoch jeder Hund im Tierheim auch!

Jedes Jahr sterben unzählige Menschen an Zeckenbissen, aber bis heute hat noch keiner eine Kampagne gegen Zecken gestartet! Dieses gilt auch für Pferde, auch hier werden Menschen teilweise durch Eigenverschulden schwer verletzt und auch getötet!

Wir als verantwortungsvolle Hundehalter haben ja keine Bestien an der Leine sondern Lebewesen, Familienmitglieder und wir sind auch gerne bereit für diese etwas zu tun!!!

Aber was wir nicht akzeptieren, dass Halbgötter im weißen Kittel (Kreisveterinäre) reine Theoretiker über das Leben unserer vierbeinigen Familienmitglieder entscheiden.

Auch hier müssen wir die Frage stellen, warum werden nicht die Leute, die in der praktischen Arbeit stehen (Ausbilder, Richter, Hundeschulen) mit einbezogen, wahrscheinlich weil sie nicht studiert haben und eine vernünftige Meinung vertreten und keinen Blödsinn von sich geben!?!

Lieber Leser auch hier kann ich wieder aus eigener Erfahrung schreiben.

Laut Aussage eines Kreisveterinärs: Er hätte jahrelang studiert und nur er könnte diese Hunde deuten.

20 Jahre und mehr Erfahrung im Praktischen zählen gar nichts?

Fragen müssen wir auch, ob sich unsere studierten Herren mal selbst die Frage gestellt haben:

Ob Ihre Gene alle vorhanden sind und Sie sich noch weiter vermehren sollten!?!?

Denn meine persönliche Meinung:

Politiker sind vom Volk gewählt, um dem Volk zu dienen und nicht Ihren Status auszunutzen, um das Volk zu diskriminieren und Ihre Versprechen die Sie vor der Wahl gegeben haben einzuhalten.

Die Gesetze die jetzt existieren, sind das Spiegelbild unserer Gesellschaft.

Wenn ich dieses weiter betrachte, wird mir bewusst, dass man Angst großschreiben muss.

Kampfhunde-Hysterie Gesetzgebungsprozess wird nicht von Sachverstand geprägt, sondern vom Willen unserer

Politikern durch irrelevante Entscheidungen.

Nun zum Schlusswort:

Dem ganzen nach sollten wir uns bewusst sein, dass in der heutigen Zeit nichts mehr sicher ist!

Ein altes Sprichwort besagt: Wir wollen das Beste hoffen und mit dem Schlimmsten rechnen!

Auf den Hund bezogen heißt dieses:

Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan der Mohr kann gehen!

P.S. Wir müssen für unsere vierbeinigen Freunde, egal welcher Rasse weiterhin kämpfen und dürfen uns nicht davon abbringen lassen, die Rassen zu erhalten. Außerdem sollte es unser Ziel sein, die Rassen zu verbessern, und nicht über Schönheitszucht die Hunde kaputt züchten.